Raddirektverbindung Bergstraße: Konsenstrasse beschlossen – Entwurfsplanung startet
Informationsveranstaltung am 3. Februar zum abgeschlossenen Trassenverlauf
Für die 14km lange Raddirektverbindung durch den Kreis Bergstraße sind nun alle Gremienbeschlüsse zur geplanten Routenführung gefasst. Nach den Beschlüssen in den Stadtparlamenten von Heppenheim, Bensheim und Zwingenberg stimmte nun auch der Kreistag der sogenannten „Konsenstrasse“ zu. Grundlage für die Beschlüsse war eine im Auftrag des Kreises erarbeitete Vorzugstrasse, die dann in mehreren öffentlichen Formaten in den drei Städten zur Diskussion gestellt wurde. Die dort gesammelten Anregungen ergaben die nun beschlossene „Konsenstrasse“.
In Zwingenberg soll die Raddirektverbindung entlang der K67, der Straße „Am Falltor“ und der Platanenallee verlaufen. In Bensheim folgt die Trasse weitgehend dem „Berliner Ring“ und in Heppenheim der Bürgermeister-Kunz-Straße und der Tiergartenstraße. Südliches Ende und Übergabepunkt in den Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg) wäre demnach auf Höhe des Brombachs.
Mit den Beschlüssen ist nun der prinzipielle Verlauf der Raddirektverbindung festgelegt. Der Kreis Bergstraße startet nun mit der konkreten Entwurfsplanung. Im Rahmen der Entwurfsplanung werden für den gesamten Trassenverlauf die erforderlichen baulichen Veränderungen und die neuen Querschnitte für die betroffenen Straßen, Kreuzungen und den neuen Radweg definiert. Dieser Planungsschritt soll im zweiten Halbjahr 2026 abgeschlossen sein. Nach derzeitigem Stand könnte mit dem Bau erster Abschnitte ab 2028 begonnen werden.
Für alle Interessierten findet am 3. Februar um 19 Uhr in der Karl-Kübel-Schule eine Informationsveranstaltung zur bisherigen Bürgerbeteiligung und zur Konsenstrasse statt.
Quelle: AGNH, 7. Januar 2026