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2,3 Millionen Euro für Radschnellverbindungen im Rhein-Main-Gebiet
Land fördert Planung erster Abschnitte der Radschnellverbindung FRM9. Weitere Förderung für Machbarkeitsstudie zur FRM7 zwischen Frankfurt, Maintal und Hanau.
Das Land Hessen treibt den Ausbau von Radschnellverbindungen im Rhein-Main-Gebiet weiter voran. Wirtschafts- und Verkehrsminister Kaweh Mansoori hat am Freitag drei Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 2,3 Millionen Euro an den Regionalverband FrankfurtRheinMain übergeben. Der größte Teil der Förderung fließt in die Planung erster Abschnitte der Radschnellverbindung FRM9 zwischen Seligenstadt und dem Frankfurter Flughafen. Ein weiterer Bescheid unterstützt eine Machbarkeitsstudie für die FRM7 zwischen Frankfurt, Maintal und Hanau.
„Radschnellverbindungen schaffen gerade im Rhein-Main-Gebiet eine echte Alternative für viele Wege im Alltag. Wer mit dem Rad zur Arbeit, zur Schule oder zum nächsten Bahnhof fährt, braucht sichere und direkte Verbindungen, auf denen man gut vorankommt. Mit der FRM9 wollen wir den Kreis Offenbach besser mit dem Frankfurter Flughafen verbinden und gleichzeitig unsere Straßen entlasten. Deshalb unterstützen wir den Regionalverband dabei, jetzt die konkrete Planung auf den Weg zu bringen“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Kaweh Mansoori bei der Übergabe der Förderbescheide an Rouven Kötter, Erster Beigeordneter des Regionalverbands FrankfurtRheinMain.
Planung für erste Abschnitte der FRM9 startet
Die geplante FRM9 soll auf rund 38 Kilometern von Seligenstadt über Rodgau, Dietzenbach, Dreieich und Neu-Isenburg bis zum Frankfurter Flughafen führen. Die Projektkoordination liegt beim Regionalverband FrankfurtRheinMain.
Mit zwei Förderbescheiden über 1.893.600 Euro und 371.200 Euro unterstützt das Land die Planung von zwei ersten Abschnitten. Einer davon verläuft auf einer Länge von 12,4 Kilometern straßenbegleitend entlang der Kreisquerverbindung K173/K174 im Landkreis Offenbach. Ein weiterer, 4,5 Kilometer langer Abschnitt führt durch Neu-Isenburg von der Stadtgrenze zu Dreieich über das Neubaugebiet „Neue Welt“ bis zur Anbindung an die Carl-Ulrich-Straße. Beide Abschnitte sollen im Standard einer Raddirektverbindung geplant werden.
Machbarkeitsstudie für die FRM7
Mit einem dritten Förderbescheid über 31.800 Euro unterstützt das Land die weitere Planung der FRM7 zwischen Frankfurt, Maintal und Hanau. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie soll untersucht werden, wie die Bahngleise im Frankfurter Osten im Bereich Mainkur/Am Roten Graben künftig ohne ebenerdige Bahnschranke oder Ampel gequert werden können. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Nahmobilität. Dafür stellt das Land im Jahr 2026 erneut 15,5 Millionen Euro zur Verfügung.
Quelle: Pressemitteilung HMWVW, 21. August 2026